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Montag, 15. Oktober 2012

Bloody Sunday - Blutsonntag | Authentische Geschichte

Inhaltszusammenfassung:


Am 30. Januar 1972 kommt es bei einer eigentlich friedlichen Demonstration im nordirschen Derry zu Ausschreitungen einiger weniger Demonstranten. Die Armee, unterstützt von Fallschirmjägereinheiten greift durch und es kommt zu einem Massaker in den Straßen der Stadt. Der Tag wird in die Geschichte eingehen als berüchtigte "Blutsonntag".



Kritik:

Ich muss sagen, dass ich diese speziellen Filme liebe, die einen gewissen dauerhaften Eindruck hinterlassen und sich während des anschauens wie ein Schlag ins Gesicht anfühlen - Martyrs, Inside oder Irreversibel lassen grüßen. Es geht aber auch ganz anders. "Bloody Sunday" lässt den Zuschauer auch mit genau diesem Gefühl zurück, nur kann man dem in diesem Fall nur wenig positives abgewinnen. Das vorherrschende Gefühl nach dem Ansehen: Wut.

Dienstag, 7. Februar 2012

Assassins Creed - Brotherhood (Spiel-Rezension)



So, hier ist er also, der Nachfolger (manche sagen auch "das AddOn") zu AC2. Die Erwartungen waren nach Ezios fulminantem Start hoch und konnten, so viel sei vorweg genommen, leider nicht ganz erfüllt werden.

Warum nun nicht? Im Grunde ist doch fast alles beim alten geblieben. Die Steuerung ist immer noch äußerst intuitiv, die Grafik und der Sound ansprechend, die Story setzt nahtlos an Assassins Creed 2 an. und kann leider nicht mit der Dichte dieses Titels mithalten. Wo man im zweiten Teil der Serie noch mitgefiebert hat und sich immer wieder zumindest stellenweise mit Ezio identifizieren konnte, fehlen hier die großen Aha-Momente. Sicherlich gibt es im Verlauf der Story die eine oder andere Überraschung, aber die hoch gesteckten Erwartungen werden hier leider nicht erfüllt.

Einige Neuerungen im Vergleich zum zweiten Teil gibt es dann auch. Als wichtigster Punkt ist hier wohl das aufgebohrte Wirtschaftssystem zu nennen. An und für sich eine gute Idee, allerdings wird es schnell langweilig, Rom zu restaurieren. Hier fehlt es eindeutig an Abwechslung, bei den Wahrzeichen sogar der praktische Nutzen. Sehr schade ist auch, dass viele Ausrüstungsgegenstände erst durch langweilige Sammelaufträge freigeschaltet werden - was erforderlich macht, dass man jede Schatzkiste und jeden Banditen ausfindig macht und plündert. Schade, man hat ein wenig den Eindruck, als ob die Spielzeit (die bei reiner Abarbeitung des Story-Modus recht kurz scheint) so gestreckt werden sollte.

Der Multiplayer-Modus ist allenfalls als Dreingabe zu sehen, hier fehlt es trotz Level-System auch an Dauermotivation.

Das alles macht AC: Brotherhood natürlich noch lange nicht zu einem schlechten Spiel. Der Aufbau der Gilde ist spaßig und vor allem nützlich, die alten Stärken in Sachen Gameplay weist der Titel nach wie vor auf. Wer AC2 mochte, wird wohl auch an Brotherhood Gefallen finden - sollte sich aber auch auf eine recht kurze Spielzeit einstellen. 


Assassins Creed - Brotherhood in der OGDB 

Assassins Creed II (Spiel-Rezension)



Tod dem Assassinen!

So oder so ähnlich heißt es im ersten Teil der Reihe, wenn unser Alter Ego Altair von den städtischen Wachen bei seinen Klettertouren über die Dächer entdeckt wurde. Aus Altair ist nun Ezio Auditore di Firenze geworden - Willkommen bei Assassins Creed 2.

Auf der Habenseite kann AC2 deutlich von den neuen Fähigkeiten des Assassinen profitieren, welche sich teilweise erst im Verlauf der (angenehm lang geratenen) Geschichte erlernen lassen. Viele Kritikpunkte des guten ersten Teils wurden ausgemerzt, wie zum Beispiel die Unfähigkeit zu schwimmen oder der (zumindest in meinem Freundeskreis oft geäußerte) Wunsch, auch Attentate von Vorsprüngen oder Dächern verüben zu können. Kenner von AC1 werden sich schnell in der "modernen" Welt zurecht finden, alle anderen werden dank des vorbildlich in die Handlung integrierten Tutorials auch schnell die wichtigsten Bewegungs- und Kampfgrundlagen erlernt haben. Alles in allem steuert sich Ezio äußerst intuitiv. Ärgerlich sind lediglich die an Tombraider angelehnten Jump and run-Sequenzen, die oft unter Zeitdruck stattfinden und öfters mal dazu angetan sind, das Pad gefrustet in die Ecke zu werfen. Gott Lob kommen sie aber nicht so oft vor.

Grafisch ist das Spiel natürlich nicht mehr ganz up to date, aber dennoch vermag das Geschehen auf dem Bildschirm zu gefallen. Natürlich gibt es hier und da kleine Kanten, die so heute nicht mehr zu finden sein sollten, für ein zwei Jahre altes Spiel kann man sich jedoch nicht beklagen.

Die Geschichte ist fesselnd! Wirklich fesselnd, auch wenn zu Beginn alles nach einem langweiligen Racheplot aussieht, ergeben sich im Lauf der Zeit immer wieder neue Wendungen, man trifft auf bekannte Namen und ist durch den (kleinen) Wirtschaftsteil auch bestrebt, die vielen Waffen und versteckten Gegenstände im Spiel zu suchen/ kaufen. Auch die Geschichte um Desmond nimmt nun endlich Fahrt auf, was die Vorfreude auf die folgenden Teile natürlich ungemein steigert.

Ein zeitloser Action-Klassiker!  


Assassins Creed 2 in der OGDB 

Assassins Creed (Spiel-Rezension)



Die AC-Reihe zählt wohl zum besten, was das Action-Genre derzeit zu bieten hat. Bereits der erste Teil aus dem Jahr 2007 bietet einen Großteil der Tugenden, die in den Nachfolgern so zu gefallen wissen. Leider aber auch einige Schwachpunkte, die aber auf Grund des Feedbacks später ausgemerzt wurden.

Fangen wir mit der Grafik an. Für ein vier Jahre altes Spiel macht es auch heute noch Spaß, Altair über die Dächer zu jagen. Natürlich ist die Darstellung nicht mehr up-to-date, aber wie gesagt: 4 Jahre. Eine Menge Zeit für Entwicklungen. Wenn man das nicht aus dem Auge verliert, kann sich AC1 auch heute noch sehen lassen.

Die Steuerung ist wunderbar eingängig und schnell zu erlernen. Nach spätestens einer halben Stunde geht sie so leicht von der Hand, dass man das Gefühl hat, nie anders gespielt zu haben. Lediglich der Kampf zu Pferde stellt sich als etwas problematisch dar, was jedoch kein großer Kritikpunkt ist, da man nicht zwangsläufig auf diese Art kämpfen muss. Das Kernelement, das akrobatische Klettern an Gebäuden sowie der Kampf in den Städten, ist jedoch super umgesetzt worden.

Atmosphärisch bin ich etwas zwiegespalten. Während man sich im Animus befindet und Altair darstellt, ist die Stimmung dicht und die Storyline fesselnd. Leider werden diese Passagen immer wieder von der Rahmenhandlung der kompletten Reihe unterbrochen, was etwas nervtötend ist - die Geschichte um Desmond ist im ersten Teil noch zu undurchsichtig, um tatsächlich interessant zu sein. Ebenso langweilig sind mit der Zeit leider auch die immer wiederkehrenden und gleichen Informaten-Missionen. Hier hätte man etwas mehr unterschiedliche Aufgaben einbringen können. Auch dass man nicht von Beginn an auf die Schnellreise-Option zugreifen kann, sondern immer manuell durch das heilige Land reiten muss, ist recht eintönig. Alles in allem mangelt es also etwas an Abwechslung, aber die Geschichte um Altair überdeckt das geschickt und fesselt dennoch bis zum Schluß an die Konsole.